Glossar


Chiemgau

Der Chiemgau umfasst Gebiete des Landkreises Traunstein und des Landkreises Rosenheim. Er dehnt sich jeweils etwa 50 Kilometer in Nord-Süd- sowie in West-Ost-Richtung um den Chiemsee aus.


Gleitschirm

Gleitschirme sind spezielle, zum Gleitsegeln, Gleitschirmfliegen bzw. Paragleiten (abgeleitet von engl. Paragliding) gebaute und genutzte Luftsportgeräte. In Deutschland ist für Gleitschirm auch der umfassendere Begriff Gleitsegel üblich, in Österreich hingegen Paragleiter.


Gurtzeug

Das Gurtzeug beim Gleitschirmfliegen ist ein relativ bequemer Sitz, der über Karabiner mit den Tragegurten des Gleitschirms verbunden ist. Der Pilot ist mit Bein- und Brustgurten am Gurtzeug angeschnallt. Der Pilot kann den Gleitschirm mittels Gewichtsverlagerung im Gurtzeug steuern, indem er sein Gewicht auf dem Sitzbrett verschiebt.


Hängegleiter

Ein Hängegleiter (auch Drachen oder Deltasegler genannt) ist ein motorloses und durch Gewichtsverlagerung gesteuertes Luftfahrzeug, das leicht genug ist, um von seinem Piloten bei Start und Landung getragen zu werden.


Hochries

Die Hochries ist ein 1569 m ü. NN hoher Berg am Nordrand der westlichen Chiemgauer Alpen. Von der bewirtschafteten Hochrieshütte aus bietet sie einen hervorragenden Rundblick über den Landkreis Rosenheim, den Simssee und Chiemsee, das Inntal und die umliegenden Berge bis hin zum Großglockner und den Gletschern der Zentralalpen.


Meteorologie

Die Meteorologie ist ein Teil der Atmosphärenwissenschaften und konzentriert sich hierbei unter anderem auf die Dynamik der unteren Erdatmosphäre und das dadurch hervorgerufene Wetter.


Thermik

Thermik ist eine Form von Aufwind, die dadurch entsteht, dass Sonneneinstrahlung die Erdoberfläche und in Folge die Luft am Boden erwärmt. Die Thermik, wissenschaftlich Konvektion genannt, transportiert als „Klimaanlage“ der Atmosphäre im Tagesverlauf von der Sonne erwärmte Luft in größere Höhen und bringt gleichzeitig kühlere Luft aus mehreren hundert Metern Höhe zum Erdboden. Bergsteiger spüren diesen Aufwind oft beim nachmittäglichen Abstieg als warmen Gegenwind aus dem Tal, motorlose Flieger wie Segelflieger, Drachen- und Gleitschirmflieger schätzen ihn als sogenannten „Bart“ zur Höhengewinnung. Thermik ist u.A. verantwortlich für die Entstehung von Talwinden.


Wetter

Das Wetter charakterisiert den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kennzeichnend sind die meteorologischen Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind sowie die daraus ableitbaren Elemente Bewölkung, Niederschlag, Sichtweite etc. .Das Wetter ist das augenblickliche Bild eines Vorganges (Wettergeschehen), das sich hauptsächlich in der Troposphäre abspielt. Es kann sich – im Gegensatz zur Wetterlage und Witterung – mehrmals täglich ändern.


Windenschlepp

Beim Windenstart mit Hilfe einer Seilwinde wird ein Fluggerät (Segelflugzeuge sowie Hängegleiter und Gleitschirme) über ein Stahl- oder Kunststoffseil in eine Höhe von 300 bis mehr als 1000 Meter über Grund gezogen - abhängig von Schleppstrecke, Wind und Fluggerätetyp.